NASA gehackt: Keine Spur von Chemtrails

Sind die Streifen am Himmel tatsächlich Chemikalien, die das Klima oder uns Erdbewohner beeinflussen sollen? Dieser Frage ging nun eine anonyme Gruppe von Hackern nach, die unter dem Projektnamen „OpNasaDrones“ in das Computersystem der US-Raumfahrbehörde NASA eindrang. Die Hacker machten dabei eine erstaunliche Entdeckung: Nämlich keine!

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Viele kunstvolle ASCII-Grafiken, wenig keine Beweise. Vielleicht haben sich die Hacker auch nur über Verschwörungstheoretiker lustig gemacht. Bild: Pastebin.com

In seiner Zusammenfassung des angeblichen Hacks berichtet SPIEGEL ONLINE, dass die Hacker sich Zugang verschafften, indem sie im NASA-System nach einem Computer suchten, dessen Nutzername und Passwort jeweils „root“ lautete. Das dauerte etwa eine Drittelsekunde. Anschließend kaperten sie von diesem Rechner aus weitere Computer innerhalb des Netzwerkes und arbeiteten sich immer tiefer in das System der NASA vor. Die Hacker behaupten sogar, zeitweise die Kontrolle über eine Drohne übernommen zu haben. Trotz des erklärten Ziels, geheime Verschwörungen über Chemikalien in der Atmosphäre aufzuspüren, berichten die Hacker in ihrem Report darüber leider nichts.

Haben die anonymen Computerhacker nun einfach nicht richtig gesucht, oder ist der angebliche Bericht der Gruppe nur ein geschickt inszenierter Schachzug der Verschwörer, um von der Wahrheit abzulenken? Vermutlich nicht – denn die Wahrscheinlichkeit, dass bei einer echten Verschwörung irgendwann ein Mitwisser plaudert, ist sehr hoch. Vielleicht sind die weißen Streifen am Himmel doch einfach nur Kondenswasser; so ungern das mancher glauben möchte.

Titelbild: NASA / gemeinfrei

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