Experiment abgeschlossen

Bild: Tim Mossholder / Unsplash

Ihr habt sicherlich mitbekommen, dass auf dieser Seite in den vergangenen Monaten nicht viel passiert ist. Gleichzeitig ist bei mir sehr viel passiert. Durch eine neue Arbeitsstelle und einige persönliche Veränderungen habe ich entschieden, mich in meiner Kommunikation neu aufzustellen. Denn es gibt zu viel zu tun.

Wachstumsschmerzen

Nach viereinhalb Jahren voller großartiger Erfahrungen und unglaublichem Wachstum bin ich an einen Punkt angelangt, an dem ich meinen eigenen Ansprüchen nicht mehr nachkommen kann. Mehrfach wurde mir reflektiert, dass diese Seite so wirkt, als würde eine ganze Redaktion dahinter stehen. Das ist ein großartiges Kompliment, aber es weckt auch Erwartungen, denen ich logischerweise nicht gerecht werden kann.

Gleichzeitig war diese Seite für lange Zeit mein Experimentierfeld und Testlabor. Entsprechend ist sie einigermaßen unkontrolliert (aber jederzeit gut gepflegt) gewachsen und musste sich auch einigen starken Veränderungen unterwerfen. Ebenso habe ich mich verändert. Ich bin mit und an dieser Seite gewachsen und bin unendlich stolz darauf, was ich damit erreicht habe. Gleichzeitig bin ich in diesen Jahren deutlich der Person entwachsen, die im März 2015 aus einem Chemielabor in Island heraus anfing, über ihr Fach zu schreiben.

Tabula Rasa

Wenn ein Chemiker ist, wer Chemie betreibt, dann kann und will ich mich nicht mehr so bezeichnen. Denn das ist nicht mehr das, was ich mache. Was ich mache ist: schreiben, erklären und öffentlich für Wissenschaft, Vernunft und Menschlichkeit eintreten. Das werde ich auch weiter tun – nur nicht mehr als Chemischer Reporter, sondern als der, der ich bin: Marco Körner, Wissenschaftsautor. Ihr seid herzlich dazu eingeladen.

Für diese Seite hier bedeutet das: Sie bleibt bestehen, wird aber nicht mehr weiter gepflegt. Entsprechend ist die Kommentarfunktion abgeschaltet. Zudem habe ich aus Kostengründen das SSL-Zertifikat abgeschaltet, was bedeutet, dass Links, die ihr hierher gesetzt habt, unter Umständen nicht mehr funktionieren. Um das zu ändern, müsst ihr in der Adresse das „https“ durch ein „http“ ersetzen.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich über die Jahre auf diesem Weg begleitet haben, für all eure Unterstützung, eure Fragen, eure Begeisterung und eure Treue. Und ich würde mich freuen, wenn ihr mir weiter folgt, meine Texte lest und mich an euren Gedanken teilhaben lasst.