Chemie ist…

Chemie ist… blau machen!

Von der mittelalterlichen Küpenfärberei bis zur industriellen Massenproduktion: Indigo ist seit Jahrhunderten auf verschiedenen Kontinenten bekannt. Von seiner einstigen wirtschaftlichen und politischen Bedeutung ist dank der modernen Chemie nicht mehr viel übrig, und das ist auch gut so. Denn letztendlich ist Indigo einfach nur eine schöne blaue Farbe; deren lange Geschichte bis heute auf unsere Gesellschaft „abfärbt“. [Weiterlesen]

Der Neue Mensch

Bessere Mütter durch Medikamente

Die Erkältungssaison hat begonnen und damit auch die Verkaufsoffensive für Erkältungsmedikamente. Leider bekämpfen sie nur die Symptome der Krankheit und ersetzen nicht die nötige Ruhe, die der Körper zur Genesung braucht. Laut eines Werbespots gilt das aber offenbar nicht für Mütter. Hier wird ein Familienbild gezeichnet, bei dem die Mutter allein für ihr Kind zuständig ist und im Bedarf einfach zu Medikamenten greift. Und das ist sehr problematisch. [Weiterlesen]

Kommentar

Kosmetik: Die Wiederentdeckung der Mizellen

Vor einigen Wochen entdeckte ich in den Regalzeilen der Kosmetikabteilung eines namhaften Discounters ein Produkt namens „Mizellen Reinigungswasser“. Als Otto-Normal-Chemiker war ich verblüfft: Dachte ich doch bisher, dass Mizellen das Wirkprinzip jeder billigen Seife wären – und dass im Deutschen Substantive zusammen geschrieben werden. Für die Werbe Industrie ist aber beides nicht selbstverständlich. [Weiterlesen]

Chemie im Alltag

Essen mit Chemie, Folge E-300: Ascorbinsäure

Unter dem sperrigen Namen „Ascorbinsäure“ versteckt sich in der Liste der Lebensmittelzusätze nichts anderes als das Vitamin C. Anders als in der heißen Zitrone oder in den stärkenden Pillen aus der Apotheke wird die Ascorbinsäure in den Konserven nicht eingesetzt, um uns vor Erkältungen zu schützen, sondern um die Haltbarkeit der Speisen zu erhöhen. [Weiterlesen]

Chemie im Alltag

Die Sache mit dem Krebsrisiko

Glyphosat ist nicht wegzukriegen: Nachdem das Pestizid in Backwaren nachgewiesen wurde, hat zuletzt das Münchener Umweltinstitut den umstrittenen Stoff medienwirksam nun auch in Bier nachgewiesen. Dabei hat die Weltgesundheitsorganisation Glyphosat doch als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft! Andererseits kam das Bundesinstitut für Risikobewertung zum gegenteiligen Ergebnis. Und wie war das nochmal mit der krebserregenden Wurst? Warum es so schwer ist, Krebsrisiken anzugeben. [Weiterlesen]