Chemie im Alltag

Wie Weihrauch die Sinne benebelt

Mit dem Pfingstfest wird am fünfzigsten Tag der Osterzeit die Gründung der Kirche gefeiert. Die Bibel beschreibt das Ereignis lebhaft und in wundersamen Bildern, die an Halluzinationen erinnern. War damals wirklich der Heilige Geist am Werk? Oder verbrannten die Jünger zum Festtag einfach zu viel Weihrauch? [Weiterlesen]

Extrablatt: March for Science 2017

„Natürlich hat es auch eine politische Dimension“ – Interview mit Frank Gaunitz zum Science March

Am kommenden Samstag, den 22. April finden anlässlich des „Earth Day“ weltweit bei einem „Science March“ Demonstrationen für die Wissenschaft und ihre Werte statt. Welche Anliegen hinter der Aktion stehen und wie es danach weitergehen kann, erklärt der Biochemiker und Mitglied des Organisationsteams Leipzig, Frank Gaunitz, im Interview. [Weiterlesen]

Kommunion
Neues aus der Forschung

„Dies ist mein Leib“ – Lohnt sich Kannibalismus zur Ernährung?

Kannibalismus hat eine lange Tradition, die bis in die frühe Steinzeit zurück nachweisbar sind. Archäologen vermuten bei Funden von steinzeitlichem Kannibalismus häufig, dass unsere Vorfahren ihre Artgenossen aus Hunger verspeisten. Aber lohnt es sich überhaupt ernährungstechnisch, Menschenfleisch zu essen? Diese Frage wurde nun zum ersten Mal beantwortet. [Weiterlesen]

March for Science
Extrablatt: March for Science 2017

Steht auf für die Wissenschaft!

Mit dem Chemischen Reporter verfolge ich das Ziel, Chemie zu erklären und darüber aufzuklären, wo sie uns im Alltag überall begegnet. Dabei orientiere ich mich maßgeblich an den Werten der Wissenschaft. Deshalb unterstütze ich den Science March am 22. April und rufe alle dazu auf, mitzumachen – egal ob Wissenschaftler oder nicht! [Weiterlesen]

Kuscheln setzt das Hormon Oxytocin frei.
Chemie ist…

Chemie ist… kuschelig!

Warum vergessen junge Mütter direkt nach der Geburt die Schmerzen und sind nur noch von Glück und Liebe erfüllt? Warum fühlen sich Partner nach dem Sex einander verbunden und vertraut? Und warum führt die Vertrautheit und Verbundenheit dazu, dass Fremde ausgegrenzt werden und man Schadenfreude gegenüber anderen empfindet? Die Antwort ist eine Chemikalie namens Oxytocin. Die Substanz ist immer noch als „das Kuschelhormon“ bekannt, auch wenn man inzwischen immer mehr seine negativen Seiten weiß. [Weiterlesen]

Quereinstieg
Chemie ist…

Chemie ist… Arbeit! [Gastbeitrag]

Ja, Chemie ist Arbeit. Das ist eine Information mit Nullwert, denkt sich nun bestimmt die Leserschaft. Ich sollte erklären, was gemeint ist: Chemie ist Arbeitgeber. Warum landet das Thema auf dem Chemischen Reporter? Weil viele, die Chemie faszinierend finden, die Frage hören: „Und was willst du später damit machen?“ Hier kommt eine Antwort. [Weiterlesen]

schneller
Der Neue Mensch

Kleine Mengen LSD erhöhen das Denkvermögen

LSD ist eine Droge, die man eigentlich nicht mit Selbstoptimierung in der modernen Leistungsgesellschaft verbindet. Ihr Ruf ist deutlich geprägt von Hippies, Höhenflügen und Halluzinationen. Allerdings hat die Droge in geringen Dosen offenbar den gegenteiligen Effekt: Man erlebt keinen „Trip“, sondern wird konzentrierter und kreativer. [Weiterlesen]