Unkrautvernichtung. Bild SCHAU.MEDIA / pixelio.de
Chemie im Alltag

Die Geheimniskrämerei um Glyphosat nimmt kein Ende

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat Forscher dazu aufgefordert, Dokumente nicht zu veröffentlichen, auch wenn sie unter Hinweis auf US-Gesetze dazu aufgefordert werden. Offenbar warnten Beamte des IARC in einem Brief und in einer Email Wissenschafter, die an der Studie über die Gefahren von Glyphosat beteiligt waren, die entsprechenden Unterlagen nicht herauszugeben. [Weiterlesen]

Chemie im Alltag

Die Sache mit dem Krebsrisiko

Glyphosat ist nicht wegzukriegen: Nachdem das Pestizid in Backwaren nachgewiesen wurde, hat zuletzt das Münchener Umweltinstitut den umstrittenen Stoff medienwirksam nun auch in Bier nachgewiesen. Dabei hat die Weltgesundheitsorganisation Glyphosat doch als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft! Andererseits kam das Bundesinstitut für Risikobewertung zum gegenteiligen Ergebnis. Und wie war das nochmal mit der krebserregenden Wurst? Warum es so schwer ist, Krebsrisiken anzugeben. [Weiterlesen]

Neues aus der Forschung

Forscher erheben schwere Vorwürfe gegen die EU-Einschätzung von Glyphosat

In die Diskussion um die Gefährlichkeit des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat haben sich jetzt 96 internationale Wissenschaftler in einem offenem Brief an die EU-Kommision eingeschaltet. Sie kritisieren die Studie der EU-Lebensmittelbehörde als „wissenschaftlich nicht akzeptabel“, „nicht glaubwürdig“ und „fehlerhaft“. In ihrem Schreiben erheben die Forscher schwere Vorwürfe gegen die wissenschaftliche Arbeit des Bundesinstituts für Risikobewertung, das die Einschätzung anfertigte. [Weiterlesen]