Schrecklicher Pfeilgiftfrosch
Neues aus der Forschung

Pfeilgiftfrosch beschäftigt Chemiker

Forscher von der Universität Stanford haben einen neuen Weg gefunden, das Gift des Pfeilgiftfrosches künstlich herzustellen. Das schont nicht nur die bedrohte Froschart, sondern ermöglicht es auch, das giftige Molekül chemisch zu verändern. Dadurch könnte die Giftigkeit wie mit einem Dimm-Schalter gesteuert werden. Das ist eine Voraussetzung für die Entwicklung neuer Medikamente. [Weiterlesen]

Chemie ist…

Chemie ist… blau machen!

Von der mittelalterlichen Küpenfärberei bis zur industriellen Massenproduktion: Indigo ist seit Jahrhunderten auf verschiedenen Kontinenten bekannt. Von seiner einstigen wirtschaftlichen und politischen Bedeutung ist dank der modernen Chemie nicht mehr viel übrig, und das ist auch gut so. Denn letztendlich ist Indigo einfach nur eine schöne blaue Farbe; deren lange Geschichte bis heute auf unsere Gesellschaft „abfärbt“. [Weiterlesen]

Chemie ist…

Chemie ist… Struktur!

Bei der Beschreibung von Substanzen stoßen Chemiker immer wieder auf ein und das selbe Problem: Moleküle sind räumliche, dreidimensionale Strukturen, die oft auch noch in verschiedenen Formen existieren können. Um eine (räumliche) chemische Struktur auf (flachem) Papier wiederzugeben, muss man zwangsläufig Informationen weglassen, oder eben so „codieren“, dass ein anderer sie richtig versteht. Es gibt verschiedene Arten von chemischen Formeln und alle haben bestimmte Einsatzgebiete. Hier sind die wichtigsten erklärt: [Weiterlesen]

Chemie im Alltag

Der Duft von Weihnachten

Mit der Adventszeit hat die Vorbereitung auf Weihnachten begonne und überall duftet es weihnachtlich. Egal ob Vanille, Zimt, Ingwer oder Muskat – die meisten der leckeren Düfte sind einfache Moleküle bei denen kleine Veränderungen den Unterschied zwischen Mandelduft und und dem Aroma von Anis ausmachen können. [Weiterlesen]

Neues aus der Forschung

Harnstoff kann auch auf Kometen entstehen

Forscher von der Universität von Hawaii und der National Dong Hwa University in Taiwan ließen die abiotische Synthese von Harnstoff unter Bedingungen ablaufen, wie sie auf dem Kometen 67P/Churyumov–Gerasimenko beobachtet wurden. Das ist der Komet, auf dem vor fast genau einem Jahr, am 12. November 2014, die Sonde Philae mit ein paar unfreiwilligen Hüpfern gelandet war. Philae analysierte die Atmosphäre des Kometen und fand unter anderem das hochgiftige Kohlenmonoxid und die organische Verbindung Formamid. [Weiterlesen]