Extrablatt: March for Science 2017

„Natürlich hat es auch eine politische Dimension“ – Interview mit Frank Gaunitz zum Science March

Am kommenden Samstag, den 22. April finden anlässlich des „Earth Day“ weltweit bei einem „Science March“ Demonstrationen für die Wissenschaft und ihre Werte statt. Welche Anliegen hinter der Aktion stehen und wie es danach weitergehen kann, erklärt der Biochemiker und Mitglied des Organisationsteams Leipzig, Frank Gaunitz, im Interview. [Weiterlesen]

March for Science
Extrablatt: March for Science 2017

Steht auf für die Wissenschaft!

Mit dem Chemischen Reporter verfolge ich das Ziel, Chemie zu erklären und darüber aufzuklären, wo sie uns im Alltag überall begegnet. Dabei orientiere ich mich maßgeblich an den Werten der Wissenschaft. Deshalb unterstütze ich den Science March am 22. April und rufe alle dazu auf, mitzumachen – egal ob Wissenschaftler oder nicht! [Weiterlesen]

Kommentar

Raus aus dem Elfenbeinturm!

Es ist also passiert: Mit Donald John Trump ist ein erklärter Leugner des Klimawandels designierter 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Im Zuge von Trumps Präsidentschaft wird Dr. Ben Carson als neuer US-Bildungsminister diskutiert – ein Mensch der allen Ernstes davon ausgeht, die Erde wäre innerhalb von sechs Tagen von Gott erschaffen worden und Darwins Evolutionstheorie wäre vom Satan gefördert worden. Das ist in höchstem Maße alarmierend für jeden Wissenschaftler! [Weiterlesen]

Unkrautvernichtung. Bild SCHAU.MEDIA / pixelio.de
Chemie im Alltag

Die Geheimniskrämerei um Glyphosat nimmt kein Ende

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat Forscher dazu aufgefordert, Dokumente nicht zu veröffentlichen, auch wenn sie unter Hinweis auf US-Gesetze dazu aufgefordert werden. Offenbar warnten Beamte des IARC in einem Brief und in einer Email Wissenschafter, die an der Studie über die Gefahren von Glyphosat beteiligt waren, die entsprechenden Unterlagen nicht herauszugeben. [Weiterlesen]

Chemie im Alltag

Deutschlands stiller Umweltskandal

Die FAZ berichtete in den vergangenen Tagen über den flächenmäßig größten Umweltskandal Deutschlands, der sich seit drei Jahren in Mittelbaden ereignet. Offenbar wurde in der Region kostenloser Kompost verteilt, der mit polyfluorierten Kohlenwasserstoffen (PFCs) verseucht war. Die Chemikalien belasten den Boden und sind inzwischen auch im Trinkwasser angekommen. Die Behörden sitzen die Krise aus und wollen frühestens 2021 reagieren. Eine Zusammenfassung. [Weiterlesen]

in eigener Sache

Der Chemische Reporter: Ein Manifest

In den vergangenen Tagen erhielt ich Emails von verschiedenen Firmen, die dieses Blog als interessante Stelle für Inhaltsplatzierungen entdeckt haben. Ich freue mich natürlich darüber, dass ich mit diesem Projekt einen Mehrwehrt generiere, der offenbar auch kommerziell interessant ist. Tatsächlich habe ich auch lange darüber nachgedacht und möchte gerne an dieser Stelle dazu Stellung nehmen: [Weiterlesen]

Neues aus der Forschung

Forscher erheben schwere Vorwürfe gegen die EU-Einschätzung von Glyphosat

In die Diskussion um die Gefährlichkeit des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat haben sich jetzt 96 internationale Wissenschaftler in einem offenem Brief an die EU-Kommision eingeschaltet. Sie kritisieren die Studie der EU-Lebensmittelbehörde als „wissenschaftlich nicht akzeptabel“, „nicht glaubwürdig“ und „fehlerhaft“. In ihrem Schreiben erheben die Forscher schwere Vorwürfe gegen die wissenschaftliche Arbeit des Bundesinstituts für Risikobewertung, das die Einschätzung anfertigte. [Weiterlesen]