Schneegänse
Chemie im Alltag

Tausende Schneegänse sterben in giftigem See

Auf ihrem Weg von Kanada in den Südwesten der USA wurde tausenden Schneegänsen ein Zwischenstopp in einem See voll giftigem Abwasser zum Verhängnis. Der See im ehemaligen Kupfertagebau „Berkeley Pit“ enthält neben Schwermetallen wie Arsen, Cadmium und Zink auch 120 Millionen Kubikmeter Schwefelsäure. Der pH-Wert des Wassers liegt bei 2,5. [Weiterlesen]

Smog über Indien, Satellitenbild der NASA, Stand 10.11.2016
Chemie im Alltag

Smog über Indien vom Weltraum aus sichtbar

Die indische Millionenmetropole Delhi erstickt in einem unglaublichen Smog. Ausgelöst wurde die Umweltkatastrophe ironischerweise durch das Lichterfest Diwali, das in der indischen Kultur etwa den Stellenwert von Weihnachten und Neujahr in unserem Teil der Welt hat. Die Ursachen allerdings liegen weitaus tiefer: Die Luftqualität indischer Metropolen zählt schon seit Langem zu den schlechtesten der Welt. [Weiterlesen]

Chemie im Alltag

Klimaabkommen von Kigali: Was sind FKWs?

Dass Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKWs) klimaschädlich sind, weiss inzwischen jedes Kind. Diese Gase sind deswegen so gefährlich weil sie die Ozonschicht angreifen, die uns vor der schädlichen UV-Strahlung schützt. Seit dem Klimaabkommen von Montreal 1987 wurden die Emissionen dieser Gase stark gesenkt, allerdings die Kühlmittel für Kühlschränke und Klimaanlagen nicht mehr FCKWs enthielten, sondern FKWs – Fluorkohlenwasserstoffe, die kein Chlor enthalten. Nun wird durch das am Wochenende verabschiedete Klimabkommen von Kigali auch die Emission der FKWs gesenkt. Aber was sind denn nun schon wieder FKWs? [Weiterlesen]

Chemie im Alltag

Deutschlands stiller Umweltskandal

Die FAZ berichtete in den vergangenen Tagen über den flächenmäßig größten Umweltskandal Deutschlands, der sich seit drei Jahren in Mittelbaden ereignet. Offenbar wurde in der Region kostenloser Kompost verteilt, der mit polyfluorierten Kohlenwasserstoffen (PFCs) verseucht war. Die Chemikalien belasten den Boden und sind inzwischen auch im Trinkwasser angekommen. Die Behörden sitzen die Krise aus und wollen frühestens 2021 reagieren. Eine Zusammenfassung. [Weiterlesen]

Neues aus der Forschung

Vulkangestein fängt CO2

Wissenschaftlern ist es in Island gelungen, das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2) unterirdisch zu „versteinern“ und damit sicher zu speichern, wie sie in der Zeitschrift Science berichten. In dem neu entwickelten Verfahren injizierten die Forscher das Gas in 400 bis 800 Meter tief liegendes vulkanisches Gestein. Ausgelöst durch den hohen Gehalt an Calcium, Magnesium und Eisen im unterirdischen Basalt wandelte sich das Gas in mineralisches Carbonat um. [Weiterlesen]