Esslöffel Salz

Die Tödliche Dosis, Folge 6: Salz

Es spielt keine Rolle, was für Salz wir benutzen: Es ist und bleibt Natriumchlorid. Wenn wir es essen, erfahren wir ein Glücksgefühl, das so ähnlich auch von Drogen ausgelöst wird. Essen wir zuviel davon, bekommen wir Blutdruck- und Herzprobleme.

Da der Durchschnittsverbrauch in Deutschland mehr als das Doppelte der empfohlenen sechs Gramm beträgt, ist unser Salzkonsum tatsächlich ein Gesundheitsrisiko. Und ja: Es sind Menschen durch eine Salz-Überdosis gestorben, auch wenn das Risiko dafür äusserst gering ist. [Weiterlesen]

Chemie im Alltag

Essen mit Chemie, Folge E-150: Zuckerkulör

Wenn ein Lebensmittel appetitlicher aussehen soll, helfen Lebensmittelfarben schnell und einfach nach. Zuckerkulör ist besonders beliebt weil es einen „nachdunkelnden“ Effekt hat. So sehen Cola, Bier, Bratensauce, Whisky, Süßigkeiten oder auch Brot besonders appetitlich aus – ohne dass man zusätzlich Zeit mit dem Rösten verschwenden müsste. [Weiterlesen]

Kommentar

Vanillepudding ist nicht mutagen

Der Mythos, dass künstlich hergestelltes Vanille-Aroma „mutagen, krebserregend, DNS-Schäden verursachend und Chromosomen verändernd“ wäre, hält sich hartnäckig seit den 1980er Jahren und hat es 2015 sogar in das Lehrbuch Technische Biochemie von Oliver Kayser und Nils Averesch geschafft. Ist Vanillepudding also tatsächlich ein Mutagen der höchsten Gefährdungsstufe? Professor Klaus Roth ist einem Artikel in der Chemie in unserer Zeit dieser Frage auf die Spur gegangen und bemerkte neben unrealistischen Tests und veralteten Ergebnissen, dass auch Wissenschaftler nicht vor dem Phänomen des Kinderspiels „Stille Post“ gefeit sind. [Weiterlesen]

Chemie im Alltag

Essen mit Chemie, Folge E-300: Ascorbinsäure

Unter dem sperrigen Namen „Ascorbinsäure“ versteckt sich in der Liste der Lebensmittelzusätze nichts anderes als das Vitamin C. Anders als in der heißen Zitrone oder in den stärkenden Pillen aus der Apotheke wird die Ascorbinsäure in den Konserven nicht eingesetzt, um uns vor Erkältungen zu schützen, sondern um die Haltbarkeit der Speisen zu erhöhen. [Weiterlesen]

Chemie im Alltag

Zucker: Süßes Gift?

Glaubt man den Medien, dann sind wir alle im Alltag einer Droge ausgesetzt, die auf unseren Körper wie Heroin wirkt und offenbar so giftig wie Nikotin und Kokain ist. Wir konsumieren sie jeden Tag und sind uns selten darüber bewusst, was wir unseren Körpern antun. Nach kurzen Schüben von Energie und Leistungsfähigkeit sind die schädlichen Wirkungen dieser Droge schleichend: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Depressionen und dauerhafte Schädigungen der Leber drohen. [Weiterlesen]

Chemie im Alltag

Die Sache mit dem Krebsrisiko

Glyphosat ist nicht wegzukriegen: Nachdem das Pestizid in Backwaren nachgewiesen wurde, hat zuletzt das Münchener Umweltinstitut den umstrittenen Stoff medienwirksam nun auch in Bier nachgewiesen. Dabei hat die Weltgesundheitsorganisation Glyphosat doch als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft! Andererseits kam das Bundesinstitut für Risikobewertung zum gegenteiligen Ergebnis. Und wie war das nochmal mit der krebserregenden Wurst? Warum es so schwer ist, Krebsrisiken anzugeben. [Weiterlesen]