Unkrautvernichtung. Bild SCHAU.MEDIA / pixelio.de
Chemie im Alltag

Die Geheimniskrämerei um Glyphosat nimmt kein Ende

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat Forscher dazu aufgefordert, Dokumente nicht zu veröffentlichen, auch wenn sie unter Hinweis auf US-Gesetze dazu aufgefordert werden. Offenbar warnten Beamte des IARC in einem Brief und in einer Email Wissenschafter, die an der Studie über die Gefahren von Glyphosat beteiligt waren, die entsprechenden Unterlagen nicht herauszugeben. [Weiterlesen]

Chemie ist…

Chemie ist… Struktur!

Bei der Beschreibung von Substanzen stoßen Chemiker immer wieder auf ein und das selbe Problem: Moleküle sind räumliche, dreidimensionale Strukturen, die oft auch noch in verschiedenen Formen existieren können. Um eine (räumliche) chemische Struktur auf (flachem) Papier wiederzugeben, muss man zwangsläufig Informationen weglassen, oder eben so „codieren“, dass ein anderer sie richtig versteht. Es gibt verschiedene Arten von chemischen Formeln und alle haben bestimmte Einsatzgebiete. Hier sind die wichtigsten erklärt: [Weiterlesen]

Kommentar

Vanillepudding ist nicht mutagen

Der Mythos, dass künstlich hergestelltes Vanille-Aroma „mutagen, krebserregend, DNS-Schäden verursachend und Chromosomen verändernd“ wäre, hält sich hartnäckig seit den 1980er Jahren und hat es 2015 sogar in das Lehrbuch Technische Biochemie von Oliver Kayser und Nils Averesch geschafft. Ist Vanillepudding also tatsächlich ein Mutagen der höchsten Gefährdungsstufe? Professor Klaus Roth ist einem Artikel in der Chemie in unserer Zeit dieser Frage auf die Spur gegangen und bemerkte neben unrealistischen Tests und veralteten Ergebnissen, dass auch Wissenschaftler nicht vor dem Phänomen des Kinderspiels „Stille Post“ gefeit sind. [Weiterlesen]

in eigener Sache

Der Chemische Reporter: Ein Manifest

In den vergangenen Tagen erhielt ich Emails von verschiedenen Firmen, die dieses Blog als interessante Stelle für Inhaltsplatzierungen entdeckt haben. Ich freue mich natürlich darüber, dass ich mit diesem Projekt einen Mehrwehrt generiere, der offenbar auch kommerziell interessant ist. Tatsächlich habe ich auch lange darüber nachgedacht und möchte gerne an dieser Stelle dazu Stellung nehmen: [Weiterlesen]

Neues aus der Forschung

Nur noch zwei Antibiotika wirken gegen Gonorrhoe

Am Ende behält Darwin Recht, ganz egal ob man persönlich an die Prinzipien der Selektion glaubt, oder nicht. Das Problem, dass krankheitserregende Keime mit der Zeit resistent gegen die verabreichten Antibiotika werden, ist nicht neu. Nun schlagen die Centers for Disease Control and Prevention in den USA beim Thema Geschlechtskrankheiten Alarm: Gegen Gonokokken (Neisseria gonorrhoeae) – die Erreger der Geschlechtskrankheit Gonorrhoe, auch bekannt als „Tripper“ – helfen nur noch zwei Antibiotika: Azithromycin und Ceftriaxon. [Weiterlesen]